Hobbyimkerei Kesten

Hessisch Lichtenau
eine Bienen Ranch 
im Werra Meißner Kreis

Mitglied im Imkerverein Großalmerode

 

Hier einfach mal einige Gegebenheiten und Zitate aus der Imkerliteratur und anderen Quellen sowie aus dem Netz einfach mal etwas gelistet zum nach vollziehen die imkerlich sicherlich gedanklich wertvoll und wisssenswert sind oder sein können. 

Nr.1 Quelle aus Bernhards Forum dort mal gelesen ... 40 000 Bienen brauchen täglich etwa 40 g Wasser. 6000 Brutzellen brauchen weitere 140 g Wasser. Für 180 g Wasser sind 18 000 Flüge zur Tränke erforderlich. 
Eine Wasserholerin führt 50 Ausflüge pro Tag durch. So müssen 360 Arbeiterinnen ganztägig Wasser heranschaffen 

Nr.2 Flugleistung Fluggeschwindigkeit einer Biene: 6 - 8 m / sec durchschnittlich geflogene Tagesstrecke: 85 km Höchste Tagesstrecke 175 km durchschnittliche Flugdauer je Ausflug: 27 Minuten durchschnittlich 13 Ausflüge 
täglich Gewichtszunahme Eine Arbeiterinnenmade wiegt am 1. Tag 0,3 mg 2. Tag 3,4 mg 3. Tag 33,3 mg 4. Tag 100,1 mg 5. Tag 134,5 mg 6. Tag 155,2 mg Eine Drohnenmade wiegt am 7. Larventag 327 mg 

Nr.3 Das Bienen regelmäßig ihre Antennen mit Reinigungsschlitz (Antenne Reiniger) an den Vorderbeinen brüsten. Die Antenne wird somit auch dabei positiv geladen Bei der Honigbiene sind vor allem die fünf distalen Antennenglieder für die
Orientierung in einem Temperaturgradienten wichtig ...Die Antennen der Honigbienen setzen sich aus Scapus, Pedicellus und Antennengeißel mit 10
(bei Drohnen 11) Segmenten zusammen 

Nr.4 * Bienen ohne Pollenversorgung haben eine stark verkürzte Lebensdauer (25 Tage statt 55 Tage).
Pollenmangel führt zu Brutkannibalismus (Bienen fressen vor allem die junge Brut auf), das Immunsystem ist stark eingeschränkt, die Bienen haben kaum Fettkörper und Flugmuskulatur und sind auch weniger widerstandsfähig gegen Spuren von Pflanzenschutzmitteln.
* Pollenersatzstoffe bringen keine wesentliche Besserung.

Nr.5 Die maximale Leistungsfähigkeit der Flugmuskulatur ist bei Bienen nur innerhalb eines
relativ kleinen Intervalls der Thoraxtemperatur gegeben (Roberts & Harrison 1998). Dieses
Temperaturintervall wird hier im weiteren „Betriebstemperatur“ genannt. Honigbienen starten
ihre Sammelflüge bei 37°C Thoraxtemperatur (Heinrich 1993), können aber den Flug
zwischen 29 und 49°C Thoraxtemperatur aufrechterhalten. Dies gelingt ab einer Mindest Umgebungstemperatur (im Schatten) von 15–16° C 
Die Differenz zwischen der notwendigen Betriebstemperatur der Flugmuskeln und der Lufttemperatur kann also zur Tageszeit, zu der der Flug gestartet werden soll, besonders in gemäßigten Klimazonen sehr groß sein und muss durch Aufheizen überwunden werden

Nr.6 Ein Bienenvolk hat bei guter Versorgung Vorräte von 1 bis 2 Kilogramm Pollen in der Beute, die einzelne Biene braucht im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 145 mg, das gesamte Volk hat pro Jahr einen Pollenbedarf von etwa 25 Kilo. Ein Gutteil des Pollens wird für die Aufzucht der Jungbienen benötigt, bei erwachsenen Bienen dient die Eiweißversorgung dem Aufbau und Erhalt der Flugmuskulatur.


Nr.7 Nosema.... Bei Nosema ceranae tritt kaum Verkotung der Beute oder des Wabenwerks auf.
Nosema ceranae befällt im Gegensatz zu Nosema apis auch das
Gehirn, die Malpighischen Gefäße, die Futtersaftdrüsen und den Fettkörper der Biene [7]. Die
Infektion verursacht ebenfalls eine Schädigung des Verdauungsapparates, führt jedoch nicht zu
Durchfallerscheinungen [10]. Im Gegensatz zu Nosema apis sind mit Nosema ceranae infizierte
Bienen zudem immunsupprimiert ...was heist denn das?Tante google bringt Lösungen unterdrückt

Nr.8 Auch wichtiges Imkerwissen Mal Vergleichs zahlen zu den Zellenzahlen bei 10 Rähmchen 
4 Zellen pro cm2
Innenmaß Fläche beidseitig
A.-zellen beidseitig Zell. auf 10 Rähm. Rahmen Typ
34,4 x 19,9 cm 1.369 cm2 5.476 auf 1 Wabe 54.765, gerundet DeutschNormal
35,0 x 30,0 cm 2.010 cm2 8.040 auf 1 Wabe 80400 DNM 1 1/2**
35,0 x 31,0 cm 2.017 cm2 8.068 auf 1 Wabe 80680 DN 1,5 mod.
40,0 x 19,0 cm 1.520 cm2 6.080 auf 1 Wabe 60.800 Zander ***
40,0 x 26,5 cm 2.120 cm2 8.480 auf 1 Wabe 84.800 Zan(derDa)dant*
42,8 x 25,5 cm 2.183 cm2 8.732 auf 1 Wabe 87.312, gerundet Dadant

Nr.9 Temperaturfenster Bienenleben...Unterhalb etwa 7 bis 10 °C fallen Bienen in Kältestarre, oberhalb von 38 °C begeben sie sich in Hitzeruhe. Unterhalb von 30 °C stirbt die Brut ab oder schlüpft mit Entwicklungsschäden.ab 38 °C und unter 28 °C sterben die Larven, oder weisen schwere Entwicklungsfehler auf. Die Temperaturfühler, spezielle Sinneszellen in den Antennen, unserer Bienen mit einer Genauigkeit von 0,02 °C messen und die Heizerbienen die Nestwärme bis auf 0,1 °C die Bienen die Temperatur im Nest, bzw. in den einzelnen Brutzellen regeln können 
Jede Honigbiene kann bei Bedarf ihre Körpertemperatur auf bis zu 44 °C aufheizen der Hinterleib bleibt dabei aber kühler
Überschüssige Wärme, die beim Fliegen bei hoher Außentemperatur entsteht, wird über den
Kopf abgeleitet. Die gezielte Wärmeabgabe ermöglicht es Bienen in Wüstengebieten selbst
bei sehr hohen Temperaturen bis 46°C Lufttemperatur auszufliegen

Nr.10 Bienenwachs allerlei......Auch wenn Bienenwachs erst ab 62-65°C schmilzt, wird es schon bei
niedrigeren Temperaturen von 46-48°C so weich und dehnbar, dass die nur 10µm dicken
Zellenwände der Wachswaben den Honig und die Brut nicht mehr tragen können

Nr.11 Lebensparameter Bienenleben .....Eine ruhende Biene atmet 110-115 mal pro Minute. Beim Fächeln
erhöht sich die Atemfrequenz auf 170 bis 220 Atembewegungen. 

Nr.12 Thema Luftfeuchte..... Bei einem Rückgang des Wasserdampfes im Stock bis zu einem Wert von 19,5 mbar (Aussenluft 13,3 mbar)geht die Bruttätigkeit zurück. 
Bei 35 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 % sind etwa 21,8 g Wasser als Wasserdampf in einem Kubikmeter Luft gelöst.
Wenn ein etwa 3 kg schweres Volk pro Tag ca. 75 g Zucker verbraucht, entstehen gleichzeitig 45 g Wasser
Nr.13 Erst im Alter von etwa 5-9 Tagen sind die Flugmuskeln strukturell (HEROLD 1965) und enzymatisch (HERSCH et al. 1978, MORITZ 1988), so weit
entwickelt, daß sie ihre Funktion für Flug und Thermoregulation voll wahrnehmen können (VOLLMANNet al. 2004)
Nr.14 Sehr aktive, endotherme Bienen müssen ihren Energieumsatz bei Umgebungstemperatur 40 °C etwa um das 10-fache, bei 15°C um ca. das 340-fache über den Ruheumsatz steigern,um ihren Thorax auf einer Temperatur von 38-39 °C einregeln zu können. der Energieumsatz nimmt (auf niedrigem Niveau) mit steigender Umgebungstemperatur annähernd exponentiell zu.
Im Vergleich zu einem Pferd muß eine Honigbiene mehr als 660-mal so viel Energie pro Einheit der Körpermasse umsetzen, um bei 20 °C Lufttemperatur ihren Thorax auf 38 °C halten zu können.Diese hohen Energieumsätze im endothermen Status
kann sich die Honigbiene nur leisten, weil sie sich in ihrer Evolution Zugang zu großen und hochwertigen Energieressourcen erschlossen hat (Nektar, Honigtau).


Wissensliste
Erweiterungen ab Nov.2016
Nr.15 Etwas Historie ....Die Entdeckung des Wissenschaftlers Andreas Marggraf (1709-1782) im Jahre 1747, dass die Rübe „wahren“ Zucker enthält und die Entwicklung der Technologien für die fabrikmäßige Produktion von Rübenzucker durch seinen Schüler Franz Carl Achard (1753-1821) veränderte auch die Ernährungsgewohnheiten der Bienen Völker der Welt seit dieser Zeit

Nr.16 Kältestarre bei rund +8° C sowie darunter verfällt eine Biene in eine art Starre aus der sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien oder erwärmen kann.Die Trauben- oder Clusterbildung erfolgt im Bienenvolk schon bei einer Temperatur ab +18° C Fällt die Temperatur unter +14° C beginnt sich die Traube zu verengen und zusammen zu ziehen.Die Traube versucht in der Umhüllung mindestens +7° C bis +8° C aufrecht zu erhalten das sich die Bienen noch anklammern können und nicht abfallen

Nr.17 Der Herrscherduft der Königin hat noch weitere bemerkenswerte Effekte: Er verhindert, dass Jungbienen lernen, wie man den Giftstachel einsetzt, was zum Erhalt des Stockfriedens beiträgt. Das Stechen lernen die Arbeiterinnen erst, wenn sie für Tätigkeiten im Außendienst reif sind.

Nr.18 Prof.Jürgen Tautz: Auch Bienen haben Temperatursensoren.
An ihren Fühlern sitzen ungefähr 20.000 Sinneszellen.
Einige davon können Temperaturunterschiede bis zu einer
Genauigkeit von 0,02 °C messen. 

Nr.19 Der Energieverbrauch einer ruhenden Biene beträgt etwa ein Milliwatt“, sagt Kleinhenz. „Sowohl beim Fliegen als auch beim Heizen erreicht die Biene 30 bis 50 Milliwatt

Nr.20 Zumindest konnte die Beegroup beobachten, dass sich bei Temperaturen über oder unter dem Bereich von 33 bis 36 Grad Entwicklungsfehler einstellen. Schon ab 38 Grad und unter 28 Grad sterben alle Larven. 

Nr.21 Erkenntnis 2017.... Das heißt dass die Brutanlage im Bienenvolk von der Wabenfläche nicht beeinflusst wird.
Die Bienenvölker folgen ihren inneren Gesetzmässigkeiten und lassen sich nicht durch eine grössere
Wabenfläche zu mehr Brut anregen.
Viele Leerzellen der Wabenfläche können umgekehrt auch eine Belastung sein weil die Bienen den
grösseren Wabenbau reinigen und pflegen müssen.

Nr.22 Erst die regelmässige Fütterung oder der Trachtfluss erlaubt es dem Bienenvolk
Wachs zu produzieren. Man kennt in der imkerlichen Literatur (Nitschmann 1995) eine
Zucker/Honig-Wachs Verhältniszahl. Sie wird mit 3:1 bis 9:1 angegeben.
Der Rohstoffbedarf für 1 dm² Naturbauwabe wird in der Literatur mit 9 Gramm Wachs angegeben. Der Ausbau einer Mittelwand
erfordert etwa 2.6 Gramm je dm². Anliegen der Mittelwandbetriebsweise ist es, dem Bienenvolk den Wabenbau zu erleichtern.
Der Ausbau einer Mittelwand erfordert etwa 2.6 Gramm Wachs je dm². Der Rohstoffbedarf für
1 dm² Naturbauwabe wird in der Literatur mit 9 Gramm Wachs angegeben. 

Nr.23Auszug Wille ... Der Nachweis von Krankheitserregern ist auch in Bienen von"gesunden" Völkern jederzeit möglich. Es ist deshalb unzulässig aus dem Krankheitsbefund einzelner Bienen auf den Gesundheitszustand des ganzen Volkes zu schliessen. Wille erkannte, dass in schwindenden Bienenvölkern mehrere Eektionserreger vorhanden sind, er prägte deshalb im Zusammenhang mit dem Bienenvolk den Begriff der "Mischinfektion". Unterstützung erhielt Wille aus den Publikationen der Forschung über Bienenviren, die in den 80iger Jahren einsetzte. Die Mischinfektion bedeutet jedoch, dass eine gezielte medikamentöse Bekämpfen bei Bienenkrankheiten keinen Sinn macht. Eine Erkenntnis, die heute in breiten Kreisen Anerkennung findet

Nr.24 Die Zusammenhänge im Leben dieser sozialen Insektender Honigbienen sind auch heute noch kaum verstanden. Was hingegen unwiderlegbar klar wurde, dass Lehrbücher mit ihren Behauptungen von 60000 Bienen pro Volk und einer durchschnittlichen Lebensdauer von 40 Tagen pro
Bienen falsch liegen. In neueren Büchern mussten diese Zahlen auf die Hälfte korrigiert werden

Nr.25 Reservefunktion: Es ist bekannt, dass ein Bienenvolk in Not Drohnenbrut wieder abbauen kann. Dieser sogenannte Brutfraß ist nicht ganz unumstritten. Gilt doch das Bienenvolk als reiner Blütenköstler. Wenn man aber bedenkt, dass diese heranwachsende Brut in den ersten 4-5 Tagen sich aus Drüsensaft der Bienen und reiner Blütenkost ernährt hat, dann müsste das frisch entstandene Eiweiß immer noch bienennah und verdaubar sein. Es scheint also, dass in der Not ein Abbau möglich ist, die überlebenswichtige Arbeiterinnenbrut ist damit länger geschützt. Etwas überspitzt formuliert wäre die viele Drohnenbrut eine Eiweissreserve. 

Nr.26 Alte Zellen, die als Brutzellen genutzt wurden, sind mit einer Seide ausgekleidet, die von den
Larven produziert wurde. Nach dem Schlüpfen der Jungbienen wird diese Seide von den
Bienen mit einer dünnen Wachsschicht überzogen. 


Nr.27 Aus WIKIPEDIA: Wichtigste Nahrungsquelle des Totenkopfschwärmers sind die Nester der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera), in die die Falter eindringen, um Honig und Nektar zu stehlen. Auffällig ist, dass die Arbeiterinnen der Bienen den Faltern gegenüber keine Aggressivität zeigen. Zunächst dachte man, dass die Totenkopfschwärmer die Bienen durch ihre Pfeifgeräusche besänftigen, tatsächlich geschieht dies jedoch durch die Abgabe von chemischen Substanzen, die den fremden Geruch der Falter tarnen. Der Geruchsstoff der Falter besteht aus einer Mischung von vier Fettsäuren, nämlich Palmitoleinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Ölsäure, die auch nahezu in der gleichen Konzentration und im gleichen Verhältnis bei Honigbienen auftreten. Das Mischungsverhältnis ist dabei in allen Körperteilen der Falter und bei Männchen wie Weibchen gleich. Dadurch, dass die Falter den gleichen Geruch wie die Bienen haben, werden sie nicht als Eindringlinge erkannt. Wenn überhaupt, werden die Eindringlinge nur durch die Wächter am Eingang des Nestes attackiert, vor denen sie durch ihre dicke Körperhülle gut geschützt sind. Auch macht ihnen das Bienengift nur wenig aus. In Versuchen überlebten Falter die Injektion einer Giftmenge, die vier Bienenstichen entsprach, unbeschadet.

Nr.28 Winterbienen erinnern sich auch im Frühjahr an das, was sie im Herbst gelernt hatten (M. Lindauer)
Das Bienengehirn: etwa 1 mm3, ca eine Million Neurone

Nr.29 Eine der wichtigsten Entdeckungen von Karl von Frisch: Bienen lassen sich als einzelne Tiere dressieren
Karl von Frisch 1886 - 1982

Nr.30 Die Kutikula von Insekten ist ein hoch isolierendes Material ( >1012 Ohm). Wenn die Oberflächen aller Körperteile des Insekts im schnellen Fluge der Luftreibung ausgesetzt sind, kommt es zu elektrostatischen Aufladungen. So tragen z.B. Flugbienen mit ihren vier Flügeln beim Ankommen am Stockeingang Ladungen, die zu Spannungsunterschieden von mehreren hundert Volt führen. Wir konnten zeigen, dass auch tanzende Bienen noch stark aufgeladen sind und somit die elektrostatischen Kräfte die Kommunikation durch Schwänzeln stärker unterstützen als die akustischen Kräfte .... vom Prof. R. Menzel


Erweiterungen ab März 2017

Nr.31 Nosema ceranae Wegen der sehr kälteempfindlichen neuen Nosema-Art (Nosema ceranae) ist es daher besser, sie nicht geschützt im Keller, sondern z.B. im Schuppen oder Bienenhaus zu lagern, wo sie Minusgraden ausgesetzt sind.Um zu verhindern, dass mit äußerlich sauberen Waben Nosema-Sporen übertragen werden, lässt man sie mindestens einmal kräftig durchfrieren. Bienengesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter , Gute imkerliche Praxis, Ulmer Verlag 2016). 

Nr.32 Junges Wabenwerk ist in seinen Eigenschaften abhängig von Wärme. Werden die
Waben bebrütet, so werden Seidenfasern von der Verpuppung in das Wabenwerk eingearbeitet - das Wachs im alten Wabenbau ist somit ein mit Fasern verstärktes Kompositmaterial. Und damit weniger temperaturabhängig und bruchfester.• Bienenseidenhäutchen sind 3 Mikrometer dick • Bienenseide ist stark wasseranziehend und speichert Wasser

Nr.33 Bienen speichern nicht nur Pollen und Honig in den Waben, sondern sie speichern auch Lebensmittelreserven in ihren Körpern. Dies geschieht vor allem in Form einer Verbindung namens "Vitellogenin"

Nr.34 Vitellogenin ist in der Tat der "Brunnen der Jugend für die Honigbiene! 
http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/vitellogenin/69764
Die Qualität des Gelees ist abhängig von den Vitellogenin-Niveaus dieser Krankenschwestern. Auch nur ein paar Tage Regen führt zu einem fast vollständigen Verlust von Pollen-Läden, zwingt die Krankenschwester Bienen in ihre vitellogenin Reserven zu graben.

Nr.35 Zusätzlich zu seinen wichtigen Rollen als Speicherdepot fungiert der Fettkörper von Insekten als Schlüsselzentrum des Stoffwechsels und der Biochemie ... Fettkörper biosynthesisieren und sammeln nicht nur Lipidreserven, sondern auch Kohlenhydrate , Aminosäuren, Proteine ​​und andere Metaboliten. ... 

Nr.36 Die Logik.... Varroa geschädigte Bienen können nicht genug Vitelligenin anspeichern , um es durch den Winter langlebig zu packen und dann die ersten Runden der neuen Brut im Frühjahr optimal zu versorgen.
Fette Bienen sind voll von Vitellogenin. Das Verständnis des Begriffs der fetten Bienen ist der Schlüssel zur Volks Gesundheit sowie erfolgreiche Überwinterung und Frühjahr Aufbau und dann Honig Produktion.

Nr.37 Die Nosema-Infektion der Darmzellen hat eine heimtückische Wirkung. Nicht nur reduziert es die Fähigkeit des Darms, Pollen zu verdauen und dann seine Nährstoffe zu absorbieren, aber es lenkt das Protein ab, das normalerweise zur Geleeproduktion in den Ersatz beschädigter Darmzellen gehen würde (Abb. 4). Infolgedessen neigen die hypopharyngealen Drüsen dazu, in infizierten Bienen "zu trocknen", und sie können die Königin und die Brut nicht mehr füttern.

Nr.38 Eine Tatsache und Gegebenheit die jeder Imker verstehen und erkennen muss, ist, dass die echte Ernährung der Bienen einer Kolonie b.z.w. eines Volkes aus den Pollen eintrag kommt. Daher ist die Wichtigkeit dieser Versorgung bei vielen nicht so bewusst gedanklich verankert SO um die 30-100 Pfund pro Jahr werden da benötigt um das Leben zu meistern 

Nr.39 Es konnte gezeigt werden, dass Drohnen aktiv zur Thermoregulation des Bienenstockes beitragen indem sie heizen. Dies machen sie allerdings nicht aufgrund von Stimuli durch die Brut, wie dies bei den Arbeiterinnen der Fall ist, sondern nur aus Eigennutz
(Kovac et al., 2009).
Junge Drohnen halten sich bevorzugt im Brutnestbereich auf, während ältere eher in den Randbereichen zu finden sind (Harrison, 1987)

Nr.40 Die thermotaktisch bedeutsamen Rezeptoren befinden sich vor allem auf den letzten 5 Antennengliedern. Da aber auch antennenlose Bienen teilweise noch das Thermopraeferendum finden, können die gesuchten Sinnesorgane nicht nur an den Fühlern lokalisiert sein.

Nr.41 Eine Biene kann um die 60 Milligramm transportieren, das ist etwa um die Hälfte ihres Gewichts. besonders wahrscheinlich beim Wasser holen sicher ein wichtiges Thema 

Nr.42 Eine Arbeitsbiene wiegt 0,1 g. Eine heimkehrende Sammlerin wiegt um die Hälfte mehr durch Nektar oder um ein Drittel mehr durch Pollen. Eine Pollenladung ist das Ergebnis von ca. 100 Blütenbesuchen. Etwa 20 Pollenladungen sind für die Füllung einer Pollenzelle erforderlich.

Nr.43 40 000 Bienen brauchen täglich etwa 40 g Wasser. 6000 Brutzellen brauchen weitere 140 g Wasser. Für 180 g Wasser sind 18 000 Flüge zur Tränke erforderlich. Eine Wasserholerin führt 50 Ausflüge pro Tag durch. So müssen 360 Arbeiterinnen ganztägig Wasser heranschaffen.

Nr.44 Die Flugweite der Arbeiterin beträgt 1 bis 2 km. Eine Biene fliegt täglich 7 bis 15 mal aus. Abhängig von Ergiebigkeit und Entfernung beträgt die Ausflugsdauer jeweils 25 bis 45 Minuten. Der Zwischenaufenthalt im Stock dauert 5 Minuten. Die Fluggeschwindigkeit beträgt 20 bis 25 km/h. Die Energie für den Flug entnimmt die Biene dem Honigzucker. Sie nimmt einen der Entfernung angemessenen Honigvorrat in der Honigblase mit. Auf 1 km Flug verbraucht sie etwa 2 mg Zucker. Für die Füllung der Honigblase (50 bis 60 mm³) ist der Besuch von 15 bis 100 Blüten erforderlich. Für die Erzeugung von 1 kg Honig sind etwa 3 kg Nektar zu sammeln. Das entspricht 60 000 Honigblasenfüllungen und - bei einer mittleren Flugweite von 800 m - einer Flugstrecke von 40 000 km = einer Erdumkreisung.

Nr.45 Alte mehrmals genutzte b.z.w. bebrütete Brutwaben speichern etwa 11 % ihres Gewichtes an Wasser. wobei Neue Waben speichen nur 3 % ihres Gewichtes an Wasser. Die Kokonhüllen sind auch wasseranziehend und aufnahmefähig 

Nr.46 Verteilung der relativen Luftfeuchtigkeit im Bienenstock Zelle verdeckelt etwa 90 % Gasse ewta 40% Rand etwa 70 % 

Nr.47 Brut und Varroa Bienenbrut gedeiht am besten bei 90-95 % relativer Luftfeuchtigkeit In der Zelle. Futtersaft dient mit als Quelle für Feuchtigkeit. Unter 50 % trocknet die Larven aus und sterben. Varroa gedeiht am besten bei 70 % r. H. Keine Reproduktion Varroa bei relativer
Luftfeuchtigkeit über 80 % r. H.

Nr.48 Wachstumsraten der Bienenbrut Bienenei: 0,132 mg Nach 6 Tagen: 33 mg Nach 9 Tagen: 155 mg Etwa tausendfach!

Nr.49 Wie der Forscher Martin Lindauer herausfand, verbringen die Bienen nur 30 Prozent des Tages mit Arbeit - im Sommer. Im Winter dagegen tun sie nichts, als sich an den Honigvorräten zu laben und die Temperatur im Stock aufrechtzuerhalten.
ab Mai 2017
Nr.50 Die paarig angelegte Oberkieferdrüse ist säckchenförmig gestaltet und mündet an der Ansatzstelle der Oberkiefer in die Mundhöhle. Mit ihrem Sekret können besonders Kittharz und Wachs gelöst werden, wodurch das Aufweichen der Zelldeckel zum Schlupf der jungen Bienen ermöglicht wird. Bei der Weisel ist diese Drüse besonders groß, ihr Sekret enthält Pheromone, die für den Zusammenhalt des Volkes wichtig sind.

Nr.51 Giftdrüse Sticht eine Biene im Alter von 18 Tagen, so kann sich die Giftblase noch einmal füllen Sommerbienen, die aber älter als 20 Tage sind, können kein Gift mehr bilden. Bei Winterbienen kann sich auch bei älteren Tieren die Giftblase nach einer Leerung aber neu füllen.

Nr.52 Das BNervensystem der Biene besteht aus dem Nervenzentrum, dem Gehirn im Kopf und den vielen von ihm abgehenden Nervensträngen, dem Bauchmark, das sich auf der Bauchseite des Bienenkörpers erstreckt. In verschiedenen Körpersegmenten bildet das Bauchmark Nervenknoten (Ganglien), in denen eine große Anzahl von Nervenzellen und –fasern zusammengefasst sind. Da die Ganglien paarig angelegt sind, ähnelt der Aufbau einer Strickleiter und wird daher als Strickleiternervensystem bezeichnet. Von den einzelnen Ganglien führen Nervenstränge zu den verschiedenen Muskeln und inneren Organen.
Die Hauptmasse der Nervenzellen des Gehirns liegt über dem Schlund (Oberschlundganglion), ein kleinerer Nervenknoten befindet sich unter dem Schlund (Unterschlundganglion). Das Oberschlundganglion, das eigentliche Gehirn, ist bei der Arbeitsbiene hoch entwickelt. Es verarbeitet und verknüpft die aufgenommenen Außenreize und Verhaltensweisen und ermöglicht das große Reaktionsvermögen auf die jeweiligen Umwelteinflüsse. Das Unterschlundganglion steuert nur die Funktionen der Mundteile.

Nr.53 40 000 Bienen brauchen täglich etwa 40 g Wasser. 6000 Brutzellen brauchen weitere 140 g Wasser. Für 180 g Wasser sind 18 000 Flüge zur Tränke erforderlich. Eine Wasserholerin führt 50 Ausflüge pro Tag durch. So müssen 360 Arbeiterinnen ganztägig Wasser heranschaffen.

Nr.54 Bienenwachs .... Für die Produktion eines Kilogramms Wachs sindca. 150 000 Bienen nötig, Eine Wachsschuppe ist winzig klein ist wiegt etwa 0,0008 g.

Nr.55 
MARTIN und LINDAUER (1966) beschreiben, dass Bienen mit Hilfe der Mandibeln
und Antennen in der Lage sind, die Zellwandstärke zu messen. Die Antennen spielen
aber keine Rolle bei der Anlage der Zellen in bezug auf den Zelldurchmesser und bei
der Einordnung der Zellwände in den 120° - Winkel. Das Nackenorgan der Biene ist
das massgebliche, wenn nicht ausschliessliche Kontrollorgan bei der Orientierung der
Wabe und der Wabenzellen im Schwerefeld (MARTIN und L!ND.auFR 1966).

Nr.56 . Nach Tautz & Heilmann
(2007) hält sich eine Arbeiterin zu mehr als 90% ihres Lebens auf den Waben auf
Danach verbringt sie doch auch fast ihre vollständige Lebenszeit schon in ihrer Bienenwohnung 

Nr.57 . Damit keine Wärme an das Abdomen verloren geht, besitzen
Honigbienen-Arbeiterinnen neun Aortaschleifen im Petiolus, die als Wärmeaustauscher fungieren.
Durch diesen Mechanismus fließt die Wärme in den Thorax zurück und das Abdomen bleibt kühl
(Heinrich, 1979, 1980a, 1980b).

Nr.58 . Zu hohe Bruttemperaturen haben ebenfalls Auswirkungen auf die Sterberate der Brut. Bei Temperaturen um
die 38°C sterben bis zu 100% der Puppen ab (Groh et al., 2004).

Nr.59 Pro Sekunde Thorax-Heizleistung verbraucht eine Biene, um bei sommerlicher
Umgebungstemperatur 40 Grad Celsius zu erreichen und zu halten, 65 Millijoule.
Nach einer maximalen Heizperiode von 30 Minuten hat eine solche Heizerbiene 120 Joule
verbrannt, die sie vor allem aus dem Zucker in der Hämolymphe bezieht 

Sept.2017

Nr.60